Waßmuth & Partner

LEGO® Serious Play® - Komplexes spielerisch lösen

Denken mit den Händen

In einer zunehmend komplexen und digitalisierten Arbeitswelt stoßen klassische, rein verbale Moderationsmethoden oft an ihre Grenzen.

Mit LEGO® Serious Play® bieten wir Ihnen bei Waßmuth & Partner einen wissenschaftlich fundierten, moderierten Prozess, der tiefsitzendes Wissen freilegt, echte Innovationen anstößt und strategische Klarheit schafft.

Nur bei uns: Neben der klassischen Variante bieten wir ihnen innovative Varianten.

Um was geht es?

Die Methode basiert auf dem Prinzip der Hand-Gehirn-Verbindung (Hand-Mind Connection). Anstatt Probleme nur zu zerreden oder gar nicht erst anzusprechen, bauen die Teilnehmenden dreidimensionale Modelle, um komplexe Herausforderungen, Systemzusammenhänge und strategische Szenarien physisch darzustellen. Aber auch persönliche Sichtweisen auf ein Thema (z.B. Kommunikation, Digitalisierung) können so diskret als Metapher in die Diskussion eingebracht werden. Es ist ein strukturierter Prozess, der die kollektive Intelligenz Ihres Teams zu 100 % aktiviert.

Der konkrete Nutzen: Metaphern und die neuronale Brücke

Das Bauen und “kommunizieren“ mit LEGO®-Steinen ist ein hocheffizientes kognitives Werkzeug, das Firmen weltweit für Teambuildings erfolgreich nutzen.

  • Metaphorisches Denken: Die Steine und Modelle dienen als physische Träger von Metaphern. Ein wackeliger Turm steht plötzlich für eine instabile Marktposition; eine Brücke für eine neue Schnittstelle. Metaphern erlauben es, hochkomplexe, emotionale oder sensible Themen sachlich, präzise und ohne persönliche Angriffe zu visualisieren und zu diskutieren.

  • Freilegung von implizitem Wissen: Über 70–80 % unserer Gehirnzellen sind direkt oder indirekt mit unseren Händen verknüpft. Wenn wir mit den Händen bauen, umgehen wir kognitive Filter und greifen auf implizites (unbewusstes) Wissen zu, das in reinen Worten oft ungesagt bleibt.

  • Gemeinsame Realität (Shared Mental Models): Wo Worte oft missverstanden werden (jeder versteht z.B. unter “Agilität“ etwas anderes), schafft das physische Modell unmissverständliche Klarheit. Das gesamte Team blickt auf dieselbe dreidimensionale Realität, was die Fehlerquote in der späteren Umsetzung drastisch senkt.

Analog statt digital: Warum das Gehirn die Haptik braucht.

In Zeiten von KI, Zoom-Meetings und digitalen Whiteboards bietet der bewusste Rückzug in den analogen Raum einen entscheidenden neurobiologischen Vorsprung für Ihre Kreativität:

  • Aktivierung beider Gehirnhälften: Das Greifen, Stecken und dreidimensionale Konstruieren beansprucht die motorischen und visuellen Areale des Gehirns. Dies führt zu einer tieferen neuronalen Vernetzung der logisch-analytischen (linken) und der kreativ-intuitiven (rechten) Gehirnhälfte.

  • Sensorische Resonanz gegen digitale Ermüdung: Digitale Tools reduzieren unsere Interaktion auf flache Bildschirme und Mausklicks. Die Haptik der Steine, die Textur, der Widerstand beim Zusammenstecken, das dreidimensionale Drehen des Objekts triggert das Belohnungszentrum im Gehirn (Dopamin) und steigert nachweislich die Aufmerksamkeitsspanne und die Problemlösungskompetenz.

  • Physisches "Begreifen" von Systemen: Komplexe Unternehmensstrukturen lassen sich digital schwer simulieren. Wenn Teams jedoch physische Fäden zwischen ihren LEGO®-Modellen spannen und an einem Ende ziehen, erleben sie sofort, wie das gesamte System reagiert. Diese haptische Erfahrung verankert Erkenntnisse tiefer und nachhaltiger im Gedächtnis als jede PowerPoint-Folie.

Der Mehrwert für Ihr Unternehmen

  • 100 % Beteiligung & Ownership: Es gibt keine passiven Zuhörer. Jedes Teammitglied baut, erklärt das eigene Modell und trägt zur Gesamtlösung bei. Das sichert eine maximale Identifikation mit den erarbeiteten Ergebnissen.

  • Schnellere Entscheidungsfindung: Durch das physische Simulieren von Szenarien („Was passiert, wenn wir diesen Baustein entfernen?“) werden Risiken und Chancen in Echtzeit sichtbar. Das verkürzt langwierige Strategieprozesse auf wenige Stunden.

  • Nachhaltiger Transfer: Was einmal physisch konstruiert und als Metapher erzählt wurde, bleibt im Gedächtnis. Ihre Teams gehen nicht nur mit Protokollen, sondern mit einem tief verankerten, gemeinsamen Verständnis auseinander.

Methode

  • Guided Moderation: Strukturierter, zertifizierter Workshop-Prozess unter professioneller Anleitung unserer Trainer.

  • Skill Building: Ein moderierter, spielerischer Einstieg, der die Teilnehmenden sofort in die Umsetzung bringt.

  • Hand-Hirn-Prinzip: Ein kurzer Impuls aktiviert tiefsitzendes Wissen und kreative Lösungswege.

  • LSP-Kernprozess: Strukturierter Zyklus aus gezielter Fragestellung, 3D-Modellbau, Storytelling und moderierter Reflexion

  • 100/100-Prinzip: Moderationstechnik für 100 % Fokus, Offenheit und aktive Beteiligung und aller Teilnehmenden, ohne dass Ideen untergehen.

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